Wurfweiten-Rechner
Löse Abwurfprobleme: Weite, Gipfelhöhe, Flugzeit und Aufprallgeschwindigkeit aus Tempo, Winkel und Höhe — mit maßstabsgetreuer Flugbahn.
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Über Wurfweiten-Rechner
Der Wurfweiten-Rechner löst das klassische Physikproblem vollständig. Die Geschwindigkeit zerfällt in Komponenten — die horizontale v·cos θ bleibt konstant, die vertikale v·sin θ holt sich die Gravitation zurück — und die Flugzeit kommt aus der quadratischen Gleichung für die Rückkehr zum Boden, Abwurfhöhe inbegriffen. Daraus folgen Weite, Gipfelhöhe, Zeit bis zum Gipfel sowie Tempo und Winkel des Aufpralls. Das berühmte Ergebnis, dass 45° die Weite maximieren, gilt nur ebenerdig; aus jeder Erhöhung liegt das wahre Optimum tiefer, und der Rechner nennt es exakt. Die Gravitation ist editierbar — derselbe Wurf lässt sich auf Mond (1,62 m/s²) und Mars (3,71) vergleichen. Luftwiderstand bleibt außen vor, wie im Unterricht.
Funktionen
- Weite, Gipfelhöhe, Flugzeit und Zeit zum Gipfel
- Aufprallgeschwindigkeit und -winkel unter der Horizontalen
- Abwurfhöhe mit korrekter quadratischer Lösung
- Wahrer Optimalwinkel bei erhöhtem Abwurf
- Editierbare Gravitation für Mond und Mars
- Maßstabsgetreues Flugbahn-Diagramm
So verwendest du Wurfweiten-Rechner
- Abwurftempo eingeben und Einheit wählen
- Winkel setzen und, falls vorhanden, die Abwurfhöhe
- Gravitation für Fragen jenseits der Erde anpassen
- Weite, Gipfel, Zeiten und Aufprall ablesen
Beispiel
Eingabe
20 m/s at 45° from ground level
Ausgabe
Range 40.8 m · apex 10.2 m · flight 2.88 s · impact 20 m/s at 45°
Der symmetrische Lehrbuchfall — der Aufprall spiegelt den Abwurf exakt.
Häufige Fehler & Fehlerbehebung
- 45° ergab vom Felsen nicht den weitesten Wurf. — Die 45°-Regel setzt gleiche Start- und Landehöhe voraus. Aus einer Erhöhung sinkt das Optimum — die Zeile »bester Winkel« liefert den exakten Wert für deine Eingaben.
- Reale Objekte landen weit vor der berechneten Weite. — Das Modell ignoriert den Luftwiderstand, der bei leichten oder schnellen Objekten enorm ist. Die Vakuumlösung ist die Referenz des Unterrichts.
- Ein 90°-Abwurf zeigt Weite null. — Senkrecht nach oben gibt es keine Horizontalkomponente — das Projektil landet am Startpunkt. Gipfel und Flugzeit werden trotzdem berechnet: der Spezialfall des senkrechten Wurfs.
Häufig gestellte Fragen
- Welcher Winkel ergibt die maximale Wurfweite?
- 45°, wenn Start und Landung auf gleicher Höhe liegen. Aus einer Erhöhung liegt das Optimum stets tiefer — atan(v/√(v²+2gh)) —, weil etwas Höhe gegen Horizontaltempo zu tauschen sich lohnt, wenn die Gravitation ohnehin Fallzeit schenkt.
- Wie berechnet sich die Flugzeit mit Abwurfhöhe?
- Durch Lösen von h + v·sinθ·t − ½gt² = 0 mit der positiven Wurzel. Bei h = 0 kollabiert es zum bekannten 2·v·sinθ/g.
- Warum ist der Aufprall aus der Höhe schneller als der Abwurf?
- Energieerhaltung: Die zusätzliche Lagenenergie der Abwurfhöhe wird beim Fallen kinetisch. Bei gleichen Höhen sind Aufprall- und Abwurftempo exakt gleich — ein nützlicher Plausibilitätstest.
- Berücksichtigt der Rechner den Luftwiderstand?
- Nein — er löst das idealisierte Vakuumproblem, wie es Physikkurse verlangen. Mit Luftwiderstand werden die Gleichungen nichtlinear und ohne geschlossene Lösung.
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